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Sonntag, 23. Mai 2010

Die 10 härtesten Sprüche von Kimi Räikkönen

01)  Out of Office: Der Klassiker

"Kommt morgen wieder, heute bin ich noch im Urlaub"!

Kürzer, präziser und direkter kann wohl niemand zum Ausdruck bringen, dass die gemeine Presse nicht zu den favorisierten Gesprächspartnern gehört.

In diesem Fall bekam das finnische Fernsehen die eindeutige Ansage, dass am Donnerstag vor dem ersten Rennen der Saison noch keine Gesprächsbereitschaft besteht.

02) Der etwas andere Boxenstopp: Knappe Begründung

" I was having a shit"!

Kimi Räikkönen erklärt einem Boxengassen-Reporter in Brasilien, warum er eine Präsentation verpasste.

Dem Finnen kann hier zumindest nicht vorgeworfen werden, dass er zu verschlossen sei.

03) Vorteile des Motorsports: Schlafes Bruder

"Ich habe mich für den Motorsport entschieden, weil ich da nicht so früh aufstehen muss"!

Die weltweit wohl ausgefallenste Begründung, warum ein Formel-1-Fahrer geworden ist, was er ist.

Geld? Pah, wen interessiert das! Schöne Frauen, schnelle Autos, Prestige, Berühmtheit oder einfach nur der Spaß am Fahren - das alles ist nichts gegen das Privileg immer und überall ausschlafen zu können.

04) Streckenbeschreibung: Auf den Punkt

"Es ist an manchen Stellen eng, an anderen breit - das hängt davon ab, wo man ist"!

Kimi Räikkönen über die Streckenverhältnisse auf dem neuen Formel-1-Kurs in Singapur.

Er ist schon ein Meister, wenn es darum geht, das Offensichtliche in Worte zu fassen.

05) Bildhaft: Klare Aussage

"Das weiß ich nicht"!

Der Ferrari-Star auf die Frage, ob sein frisch gestochenes Tattoo am rechten Arm permanent sei.

06) Zeitvertreib in Montreal: Zusammenfassung

"Ich kam am Dienstag hier an. Also war ich gestern hier"!

Der Finne auf die Frage, was er seit seiner Ankunft in Montreal, Kanada, so getan habe.

Vielleicht war der Jetlag schuld? Oder es ist einfach nur der unbestrittene Humor des Kimi Räikkönen. Fest steht: Dies ist ein weiterer Klassiker für die Kimi Räikkönen-Sammlung.

07) Das Auto macht´s: Zukunftsweisend?

"Im Ferrari würde jeder Fahrer der Konkurrenz davonfahren"!

Eine - aus heutiger Sicht - gewagte Behauptung für den derzeitigen Ferrari-Piloten. Damals war er allerdings noch motivierter Silberpfeil-Fahrer im McLaren-Mercedes.

08) Teamwork: Ehrliche Haut

"Die haben es schwer mit mir, als andersherum. (...) Ich bin manchmal ein bisschen faul"!

Kimi Räikkönen in einem McLaren Interview auf die Frage, wie die Zusammenarbeit im Team funktioniert und ob er sich gut zurechtfindet.

09) Omi´s Besuch: Angespannt

" Ich sitze hier, was also glaubst du"?

Ein, wie es scheint, etwas gereizter Kimi Räikkönen auf die Frage, ob er mit seiner Großmutter, die zu Gast war, schon über die erfahrene Pole Position habe sprechen können.

10) Haftbild: Kurz und bündig

"Es ist ein Tattoo"!

Der Meister der Kurzantworten auf die - zugegeben - etwas lahme Frage eines Journalisten, "was für ein sexy Tattoo das sei".

Auch hier wurde das Offensichtliche noch einmal präzise vom Finnen analysiert.

Hallo Besian!

Du durftest nur 22 Jahre alt werden. Alles was du wolltest, war Profi-Fußballer zu werden. Dieser Traum hat dir nun dein Leben gekostet.

Als ich dich kennenlernte, warst du sehr stolz, mir erzählen zu können, dass du gemeinsam mit Jürgen Säumel und Klaus Salmutter in einer Nachwuchs-ÖFB- Mannschaft, gespielt hast. Ich habe dir von ganzem Herzen eine große Fußball-Karriere gewünscht und habe auch versucht deinen Weg zu verfolgen. Über die Nachricht, dass du den Sprung zu Liverpoll geschafft hast, habe ich mich sehr gefreut.

Bei deinem kurzen Gastspiel in Innsbruck, habe ich zum ersten mal von deinem Herzfehler gehört, als du ausgerechnet bei dem Spiel gegen Sturm zusammengebrochen bist. Da hast du mir einen ziemlichen Schock versetzt. Es hatte aber den Anschein, als könntest du trotz deines Herzfehlers eine Fußball-Karriere starten. Auf tragische Art und Weise, musste ich erfahren, dass es nicht möglich war!

Ruhe in Frieden , Besian Idrizaj!!!

Sturm Graz Fangesänge

Du kannst nicht immer im Stadion sein, sagt meine Frau zu mir - aber die Schwoazen können mehr geben, als jede Frau bei Nacht verspricht. Einmal da werd ich 70 sein, taub blind und blöd - aber die Schwoazen wern immer geliebt von mir!

Wir würden für die Schwoazen durch die Hölle gehn und wollen unsre Mannschaft immer siegen sehn, wir lieben unsern Klub und scheißen auf Kommerz, denn wir sind Fußball-Fans mit Herz - Schalalalala lalalala oh SK Sturm ole, oh SK Sturm ole, oh SK SK Sturm ole!

Samma Schwoarz, samma Weiß, samma Sturm, samma Grazer - ohohohohohohohohoooooooo!

Wir san Grazer singen für die Schwoaze gehen niemals unter schwarz und weiß ein leben lang!

Du allein, du allein bist mein Lebenssinn - ohhh SK Sturm, oh SK Sturm

Sturm Graz, Sturm Graz, Sturm Graz, Sturm Graz, Sturm Graz, Sturm Graz, Sturm Graz, Sturm Graz!!!

Wenn wir hier stehen sind wir wie benommen, die Schwoazen haben uns den Verstand genommen, jetzt geht es los wir hüpfen auf und nieder, wir sind verrückt und singen immer wieder - alez, alez, alez, alez, ole, ole, ole, ole, ole!!

Surm ist mein Verein ohne dich kann ich nicht sein und wenn ich durch die Straßen geh, singe ich - Sturm Graz alez, alez!

Der SK Sturm ist wieder da, wie auch schon vor einem Jahr. Und heute werden wir euchs zeigen, wie wir die Schwarzen nach vorne treiben. Drum hört euch dieses Lied gut an und seht was man von uns lernen kann - ohoooo Schwarz und Weiß das sind die Farben die wir in unserm Herzen tragen, alez, alez, alez, alez, alez!

Wir werden immer zu dir stehn, ganz egal was auch passiert, denn nur du bist unser Leben - Sportklub Sturm Graz alez, alez!

Er steht im Tor, im Tor, im Tor und wir dahinter, egal ob Ried, Rapid, GAK oder Inter!

Für die Schwoazen samma immer da, egal ob heuer oder nächstes Jahr. Händ in die Höh sing ma unser Lied!

Für unsre Schwoazen ziag ma quer durchs Land drum samma scho alle so beinand. Und schiaß ma unser Tor dann sing ma laut im Chor - alez, alez, alez, alez, Sturm Graz alez, alez, Sturm Graz alez, alez!

Zeigt uns euer Herz und kämpft für diese Kurve. Denn trotz Repression und den scheiß Kommerz singen wir für euch - schalalalalalalala SK Sturm alez, SK Sturm alez, shalalalalalala!

Wir wollen Sturm sehn!!!!

Immer wieder auf die Schwoaze hey, hey, Sturm Graz, Sturm Graz!!

Kämpfen Sturm Graz, kämpfen!!

Blackies go, Blackies go, Blackies go!!!!

Wir wollen dieses Spiel noch gewinnen!!!

Donnerstag, 25. März 2010

Hallo Mama!

Um ehrlich zu sein, schreibe ich dir diesen Brief, um endgültig mit dir abschließen zu können. Auch wenn ich diesen Brief nie abschicken werde, weiß ich, dass es mir dabei hilft, meine Vergangenheit zu akzeptieren und mit ihr abzuschließen.

Ich habe mich oft gefragt, ob du mich lieb hast. Als Kind fand ich darauf keine Antwort, weil ich dachte, dass Eltern, vor allem Mütter ihre Kinder lieben. Doch heute, als Erwachsene weiß ich, dass das nicht immer der Fall ist. Ich habe mich auch oft gefragt, ob ich dich liebe. Ich kann mit Sicherheit sagen, dass ich keine Liebe für dich empfinde. Am liebsten wäre es mir, wenn ich keine Gefühle mehr für dich hätte. Denn selbst das Hassgefühl bist du nicht wert.

Ich habe viel über unsere Beziehung nachgedacht. Dabei bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es besser gewesen wäre, wenn du mich nicht mit 18 Jahren bekommen hättest. Ich finde, dass du einfach zu jung warst, um Mutter zu werden. Deshalb konntest du mir auch nie das Gefühl geben, geliebt und gewollt zu sein.

Gott sei dank habe ich rechtzeitig erkannt, dass ich an unserer Beziehung nichts ändern kann. Und weil ich das erkannt habe, konnte ich meinen Plan mich selbst umzubringen nicht durchführen.
Heute bin ich darüber sehr erschrocken, wenn ich daran denke, dass ich mich deinetwegen fast umgebracht hätte. Das wäre sehr schade gewesen, denn ich hätte danach nicht all diese wunderbaren Menschen kennenlernen können, die heute meine Freunde sind.

Dass was du mir als Kind angetan hast, kann man nicht verzeihen. Ich habe mich immer für alles was in deinem Leben schief lief verantworten müssen. Aber ich bin nicht schuld daran. Ich kann nichts dafür, dass du dein Leben nicht in den Griff bekommen hast. Ich kann dir auch nicht verzeihen, dass du mir meine Kindheit genommen hast. Ich liebe meinen Bruder, aber ich fand es scheiße, dass ich ab meinem 10. Lebensjahr für ihn die Mutterrolle spielen musste. Du musstest ja unbedingt eine Umschulung machen. Dagegen ist auch nichts einzuwenden, aber andere Mütter schaffen Umschulung, Haushalt und Kindererziehung alleine. Das musste ich für dich übernehmen. Ich war 10 Jahre alt, was hast du dir dabei eigentlich gedacht? Hast du geglaubt es macht mir Spaß? Ist dir nie der Gedanke gekommen, dass auch ich eine Mutter gebraucht hätte?

Ich könnte noch ewig Sachen aufzählen, die du mir angetan hast, aber ich wollte es auf das wesentliche beschränken und dich nocheinmal fragen: Warum warst du nie eine Mutter für mich? Hast du mich überhaupt gewollt? Liebst du mich? Warum hast du dich nie um mich gekümmert? Bin ich dir wirklich so egal? Denkst du manchmal an mich? Hast du schon mal über unsere Beziehung nachgedacht?

Ich habe über alle diese Fragen nachgedacht. Eine Antwort auf die meisten Fragen habe ich nicht gefunden. Aber dass muss ich auch nicht mehr, denn ich gebe es auf eine Beziehug zu dir aufbauen zu wollen.
Ich habe nur noch eine Bitte an dich: 

LASS MICH IN RUHE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Verbot der Pyrotechnik





Was passiert wenn eine Politikerin keine Ahnung vom Fußball, geschweige denn von Fankultur hat? Sie setzt ein Gesetz zum Verbot der Pyrotechnik durch!

Innenministerin Maria Fekter hat beschlossen, dem Fußball ein Stück Fankultur zu nehmen. Durch das neue Gesetz drohen den Fans empfindliche Strafen. Ich finde, dass diese Strafen in keinerlei Relation zum Vergehen stehen. Darüber sollte einmal nachgedacht werden. Es kann nicht sein, dass schwere Verstöße gegen Gesetze, wie zum Beispiel: Fahren ohne Führerschein oder unter Alkoholeinfluss, geringere Strafen zur Folge haben, als das abbrennen von Bengalen.

Per 04.01.2010 tritt das neue Gesetz gegen das einsetzen von Pyrotechnik in Österreichs Stadien - und zwar nur dort - in Kraft. Frau Fekter ist der Meinung, dass dieses Gesetz der Gewaltbereitschaft der Fans zuvorkommt. Ich frage mich, was Pyrotechnik mit Gewaltbereitschaft zu tun hat? Außerdem frage ich mich, warum im Skisport die Fans (die Pyrotechnik einsetzen) von den Medien äußerst positiv gesehen werden und im Fußball als Hooligans beschimpft werden. Zudem wurde dazu aufgerufen keine Fotos von Pyrotechnik-Shows zu drucken (erstaunlicherweise auch nur im Fußball), denn beim Night Race in Schladming titelte eine bekannte österreichische Tageszeitung über einem Foto einer Pyrotechnik-Show: Schladming einfach nur geil! Liebe Frau Fekter das ist Schizophren! Warum ist es im Skisport plötzlich wieder erlaubt Fotos zu veröffentlichen, dazu noch zu so einer Überschrift.

Es ist richtig das Abfeuern von Knallkörpern und Böllern zu verbieten. Aber das hat mit Pyrotechnik nichts zu tun, weil Bengalen keine Knallkörper sind. Außerdem gab es bisher immer einen verantwortungsvollen Umgang mit Bengalen. Nur das hat Frau Fekter bis heute nicht verstanden.

Mit diesem Gesetz nimmt man dem Fußball und seinen Fans ein Stück seiner Kultur. Soll es bei uns auch bald so sein wie in Italien, wo sogar Transparente verboten sind. Ich glaube genau das will die Innenministerin erreichen. Dadurch wird sie allerdings das komplette Gegenteil von dem was sie eigentlich erreichen wollte, erreichen. Die Gewaltbereitschaft der Fans wird nicht sinken, sie wird steigen. Denn die Fangruppen müssen sich jetzt verhüllen um nicht erkannt zun werden, anstatt sich auf das sichere Abbrennen der Bengalen zu konzentrieren. Die Pyrotechnik Show (gehört mittlerweile zum Fußball dazu) der Fans sorgt für einen Stimmungsvollen Beginn eines Fußball Spiels. Was will Frau Maria Fekter denn als nächstes verbieten? Ist es bald verboten im Stadion für Stimmung zu sorgen, durch Gesänge und Choreographien?

Aber wir lassen uns unsere Fankultur nicht von einer Frau nehmen, die keine Ahnung vom Fußball und seiner Kultur hat!

Hallo Adam!

Zu erst möchte ich dir sagen, dass ich sehr dankbar bin, dich kennengelernt zu haben. Ich habe dich als starken, liebevollen aber auch ehrgeizigen Menschen kennengelernt.

Warum hast du das getan? Gab es keinen anderen Ausweg mehr für dich, als den Tod zu wählen? Es war für mich sehr schwer zu verstehen, warum ausgerechnet du so etwas tust.

Auch ich habe früher über einen Selbstmord nachgedacht, aber es gab etwas, dass mich am Leben hielt. Vielleicht war es bei dir nicht so. Vielleicht hast du aber auch keinen anderen Ausweg mehr gewusst. Du musst sehr verzweifelt gewesen sein, diesen Schritt bis zum Ende zu gehen.

Die Frage warum du es getan hast, wird nie beantwortet werden, weil wir dich nicht mehr Fragen können.

Ich hoffe, dass du für dich die richtige Entscheidung getroffen hast. Auch hoffe ich, dass es dir gut geht, wo immer du jetzt auch bist. 

Ich werde dich sehr vermissen, weil du ein Teil der Sturm-Familie bist und immer bleiben wirst.

Es ist schade, dass ein Kämpferherz aufgehört hat zu schlagen!!

Mittwoch, 24. März 2010

Hallo Robert!

Ich habe dich nie persönlich kennengelernt. Kenne dich nur aus dem Fernsehen. Trotzdem hat mich dein Tod und vor allem die Hintergründe dafür, sehr bewegt.

Ich finde es schade, dass man in unserer Gesellschaft nicht zugeben kann, seelisch krank zu sein. Ich weiß, dass es im Fußball ein großes Tabuthema ist. Man muss ein Vorbild sein. Man muss Stärke, Männlichkiet und Selbstbewusstsein ausstrahlen. Es muss dich viel Kraft gekostet haben, deine Krankheit geheim zu halten.

Vielleicht bewirkt dein Freitod jetzt ja ein Umdenken. Denn auch Fußballprofis sind nur Menschen. Auch Sie  dürfen krank sein und Schwäche zeigen.

Du musst eine große Angst davor gehabt haben, dass deine Krankheit an die Öffentlichkeit gerät. Die Angst hat dich letztendlich dazu bewogen, deinem Leben auf so grausame Weise ein Ende zu setzen.

Ich wünsche deiner Familie, die Kraft, ohne dich weiterzuleben.

Die Welt muss auf einen wunderbaren Menschen verzichten!!!!

Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.
(Todesanzeige für Robert Enke)